Wir über uns

Die SP Ittigen

Die SP Ittigen wurde 1917 in der damaligen Viertelsgeminde Ittigen als "Sozialdemokratische Partei Papiermühle" gegründet. Die 37 Gründer lösten sich aus einem bestehenden "Grütliverein" heraus, der Handwerker und ungelernte Arbeiter der Gewerbe- und Industriebetriebe in der Papiermühle und am Worblaufen umfasste. Die Grütlianer hatten sich aber zu wenig vom Freisinn und in Ittigen vom dominierenden Bürgerverein der Bauern abgehoben. Eine sozialdemokratische Frauengruppe bestand 1917 bereits und erhielt einen Sitz im Vorstand. Später nannte sich die Sektion "SP Ittigen-Papiermühle-Worblaufen" und seit der Bildung der Einwohnergemeinde Ittigen 1982 "SP Ittigen".

Ittigen ist nur 4 km2 gross, grenzt an die Stadt Bern, die Aare und das Grauholz, zählte 1950 ca. 2'500, heute 11'300 Personen, wovon etwa ein Viertel nicht eingebürgert sind. Die Betriebe bieten 10'000 Arbeitsplätze. Die grössten Betriebe sind die Swisscom mit ihrem Hauptsitz in Worblaufen und mehrere Bundesstellen, vor allem Ämter des UVEK. Die Gemeindegebiete sind entsprechend sehr gut erschlossen. Die Drosselung des motorisierten Eigen- und Fremdverkehrs bleibt ständige Aufgabe. Der vorhanden preisgünstige Wohnungsraum ist nicht leicht erhältlich.

Wir vertreten die sozialdemokratischen Werte und Ziele der Solidarität, sozialen Gerechtigkeit, Freiheit, Nachhaltigkeit, Bildung für alle. Wir stehen ein für ein rücksichtsvolles Wirtschaften und Verhalten aller gegenüber der Gemeinschaft und den einzelnen Menschen, gegenüber Benachteiligten, gegenüber Natur und Umwelt und vor der kommenden Generation. Der erwirtschaftete Reichtum soll von Anfang an allen zugute kommen, und sich nicht immer weiter bei den Wenigen konzentrieren.

Auf Gemeindeebene wollen wir insbesodere

  • die familienergänzende Betreuung der Kinder bedürfnisgerecht ausgestalten,
  • die Verkehrsimmissionen begrenzen,
  • die Energiewende mit der Förderung erneuerbarer Energien beschleunigen,
  • Anreize für preisgünstige Wohnungen bieten, Umnutzungs- und Verdichtungsareale im bestehenden Siedlungsgebiet ökologisch und sozialverträglich entwickeln