Petition „Miteinander statt nebeneinander“

Mit dieser Petition bitten wir den Gemeinderat Ittigen:

1. Aktiv nach geeignetem Wohnraum für Flüchtlinge in der Phase II zu suchen, zum Beispiel die Bevölkerung aufzurufen, frei stehenden Wohnraum bei der Gemeinde zu melden oder (vorübergehend) nicht genutzte Grundstücke für mobile Bauten zur Verfügung stellen.

2. Aktiv bei der Suche nach einer geeigneten Liegenschaft für das Gestalterei mitzuwirken.

3. Nötigenfalls als Übergangslösung Schulzimmer für die Deutschkurse zur Verfügung zu stellen.

4. Die Ittiger Vereine zu motivieren, im Rahmen ihrer Möglichkeiten einen Beitrag zur Integration der in der NUK untergebrachten Asylbewerber zu leisten, und sie dabei zu unterstützen.

Download Petitionsformular zum Unterschreiben (PDF, 180 KB)

Seit gut eineinhalb Jahren sind in der Notunterkunft (NUK) Eyfeld gegen 100 Asylsuchende untergebracht. Nach Auskunft der beteiligten Stellen verläuft der Betrieb nahezu reibungslos. In der Ittiger Bevölkerung ist kaum Opposition gegen die NUK spürbar – aber leider auch wenig Interesse für deren Bewohner. Es sind vor allem die Kirchen und das Gestalterei, die sich aktiv um die Asylbewerber kümmern, ihnen Begegnungsmöglichkeiten, Ausflüge und andere Aktivitäten ermöglichen. Diese Angebote sind nur möglich, weil sich neben einigen Ittigerinnen und Ittigern auch zahlreiche Auswärtige für „unsere“ Asylbewerber engagieren.

Das Gestalterei (Gemeinschaftsatelier für künstlerisches, kulturelles und gastronomisches Schaffen) welches für die Asylsuchenden jeden Freitag Deutschunterricht und Velowerkstatt sowie einmal im Monat ein Willkommensessen organisiert und Arbeitsplätze anbietet, musste per Ende April die Liegenschaft an der Papiermühlestrasse 153 verlassen. Eine Anschlusslösung konnte bis jetzt noch nicht gefunden werden.

An der Info-Veranstaltung vom 6. April 2016 schilderte die zuständige Mitarbeiterin der Heilsarmee eindrücklich, wie schwierig es ist, Wohnraum für Flüchtlinge in der 2. Unterbringungsphase zu finden.

Getreu dem Motto „ehrlich, engagiert, stark“ steht Ittigen in der Pflicht, sich tatkräftig für die in unserer Gemeinde untergebrachten Flüchtlinge einzusetzen.

Wir beginnen mit dem Sammeln von Unterschriften sofort und möchten anfangs Juni die Petition einreichen.

Bei Fragen oder für weiter Informationen wenden Sie sich bitte an:
SP Ittigen
Daniel Pulver, Präsident
E-Mail: daniel.pulver@gmx.ch

 

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Aktuelles

Ladensterben im Talgutzentrum

Es ist ein Thema, welches die Ittigerinnen und Ittiger beschäftigt: Immer mehr Geschäftsräume im Talgutzentrum stehen leer. Schuldige sind schnell gefunden: die Eigen-
tümer, die Gemeinde, die Grossver-
teiler etc. Wir Ittiger Konsumentin-
nen und Konsumenten müssen uns aber auch selber „an der Nase nehmen“. Viele von uns machen die Wocheneinkäufe im Wankdorf-Center oder im Shoppyland, bestellen Klei-
der, Medikamente, Möbel etc. im Internet respektive im Ausland und buchen dort auch die Ferien. Höchstens für dringend nötige Kleinigkeiten werden die ortsansäs-
sigen Geschäfte noch berücksichtigt. So wird eine Abwärtsspirale in Gang gesetzt: weniger Kundschaft > Umsatzrückgang > Geschäftsschlies-
sung > Attraktivitätsverlust Talgut-
zentrum – weniger Kundschaft und so weiter. Dabei hat das Einkaufen am Wohnort zahlreiche Vorteile: Es ist ökologisch, hilft der einheimischen Wirtschaft (die ja auch Steuern zahlt…), stärkt das Sozialleben (Stichwort: Klatsch am Brotgestell…) und macht erst noch Spass! Ein lebendiges Talgutzentrum? Wir haben es in der Hand!

 

Wechsel im Präsidium

An der Hauptversammlung vom 5. März 2016 wurde Daniel Pulver zum neuen Präsidenten gewählt. Der Vorstand setzt sich neu wie folgt zusammen: Urs Loosli, Beat Jurdt, René Hug, Willi Meyer, Matthias Rinderknecht und Gabriela Meister (Gemeinderätin).

 

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